
Moderne Videoüberwachung stellt hohe Anforderungen an Sicherheit, Verfügbarkeit und Flexibilität. Neben klassischen On-Premise-Lösungen gewinnt die Cloud zunehmend an Bedeutung. Swisscom Secure Vision informiert über die Unterschiede, Vorteile und Einsatzmöglichkeiten beider Architekturen.
Lange Zeit galt lokale Hardware in der Videoüberwachung als der etablierte Weg, um Kameras, Aufzeichnung und Analyse sicher und zuverlässig zu betreiben. Seit einigen Jahren steht mit der Cloud jedoch eine Alternative zur Verfügung, die zunehmend an Bedeutung gewinnt.
Video on Premise: bewährt und unter eigener Kontrolle
Bei Video on Premise befindet sich die gesamte Infrastruktur für die Video Security – von der Kamera über den Rekorder bis zum Storage – auf dem eigenen Gelände und unter der Kontrolle der Organisation. Für Organisationen mit strengen internen IT-Richtlinien, gewachsenen Systemlandschaften oder spezifischen Anforderungen an die Integration von Drittsystemen ist dies ein entscheidender Vorteil: Bestehende Kameras lassen sich einbinden, Schnittstellen zu anderen Sicherheits- oder Gebäudesystemen bleiben erhalten, und die Datenhoheit liegt vollständig bei der jeweiligen Organisation.
Auch operativ überzeugt Video on Premise in bestimmten Szenarien: An Standorten mit unzuverlässiger oder fehlender Netzwerkanbindung, etwa entlang von Autobahnabschnitten oder in abgelegenen Industrieanlagen, sorgt die lokale Verarbeitung dafür, dass die Sicherheitsfunktion auch bei einem Verbindungsunterbruch nicht ausfällt. Organisationen, die bereits in eine umfangreiche Kamera- und Serverlandschaft investiert haben, können diese zudem sinnvoll weiterbetreiben, anstatt sie vorzeitig ersetzen zu müssen.
Der Preis dieser Kontrolle ist zusätzliche Verantwortung: Wartung, Patches, Ersatzbeschaffung und die Überwachung der Hardware liegen in der eigenen Zuständigkeit. Alternativ können diese Aufgaben an einen spezialisierten Partner wie Swisscom Secure Vision übertragen werden, der den gesamten Lebenszyklus professionell betreut.
Weil Sicherheit kein Zufall ist, bietet Swisscom Secure Vision mit Video Insider eine cloudbasierte Videosicherheitslösung, die gezielt bei der Prävention von Personenübergriffen, Sachbeschädigungen, Diebstählen und weiteren sicherheitsrelevanten Ereignissen unterstützt. Im Fall eines Delikts können gespeicherte Videodaten einfach und datenschutzkonform über einen sicheren, durch 2-Faktor-Authentifizierung geschützten Link an die zuständigen Behörden weitergegeben werden.
Der Einsatz moderner Videosicherheitslösungen an neuralgischen Punkten des öffentlichen Lebens, bei Bankomaten oder in Ladenfilialen ermöglicht eine effiziente Prävention und unterstützt bei notwendigen Ermittlungen. Automatisierte Audio-Durchsagen können beispielsweise bereits vor Ort auf auffällige Situationen reagieren.
Mit den Videosicherheitsservices von Swisscom Secure Vision behalten Organisationen die von ihnen definierten schützenswerten Bereiche 24/7 im Blick. Kameradaten können jederzeit und ortsunabhängig abgerufen sowie Alarme in Echtzeit ausgelöst und bearbeitet werden. Kameras der neuesten Generation verfügen zudem über künstliche Intelligenz zur Bilderkennung und können bei definierten Ereignissen automatisch einen Alarm auslösen.





















