
Positive Jahresbilanz und neue Impulse für die zukünftige Ausrichtung
Der Schweizerische Verein für technische Inspektionen (SVTI) blickt im Rahmen seiner 157. Vereinsversammlung auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück und stellte die strategischen Weichen für die Zukunft. Im Fokus standen die stabile Entwicklung der SVTI‑Gruppe, wichtige Fortschritte in Innovation und Digitalisierung sowie zentrale Impulse für die Weiterentwicklung in einem zunehmend anspruchsvollen Umfeld der technischen Sicherheit. Dies geht aus der Medienmitteilung vom 12. Juni 2026 hervor.
Die SVTI-Gruppe bleibt stabil und leistungsfähig
Der SVTI kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Die Nachfrage nach hoheitlichen und mandatierten Dienstleistungen blieb hoch, und sämtliche Inspektorate erfüllten ihre Aufgaben mit hoher Qualität. Die Auslastung der Inspektoren und Sachverständigen bewegte sich auf einem sehr guten Niveau und unterstreicht die operative Stärke der Organisation. Die SVTI-Gruppe bleibt damit ein verlässlicher Partner für ihre Mandatsgeber und Kunden und ist weiterhin solide aufgestellt.
Strategische Weiterentwicklung und klarer Zukunftsfokus
Die diesjährige Vereinsversammlung wurde erstmals vom neuen Vorstandspräsidenten Dr. sc. ETH Christian Plüss geleitet und stand ganz im Zeichen der zukünftigen Ausrichtung der SVTI-Gruppe. Ein wichtiger Meilenstein ist die Initiierung eines Strategieprozesses, die bewusst den Startpunkt seiner Amtszeit sowie die zukünftige Ausrichtung der SVTI-Gruppe markiert. Im Fokus stehen eine geschärfte Kundenorientierung, eine klare Wachstumsstrategie sowie der gezielte Ausbau der Innovationskraft. Gleichzeitig setzt die SVTI-Gruppe verstärkt auf den systematischen Einsatz digitaler Technologien und künstlicher Intelligenz, um Effizienz und Qualität weiter zu steigern. Damit positioniert sich die SVTI-Gruppe gezielt für die Anforderungen eines zunehmend anspruchsvollen Marktes im Bereich Testing, Inspection und Certification (TIC).
Investitionen in Infrastruktur und Arbeitsumgebung
Im Berichtsjahr wurden wichtige infrastrukturelle Weichen gestellt. Ein zentrales Projekt war der Umzug der Flaschenprüfung des Swiss Safety Centers nach Spreitenbach AG, wodurch Prozesse optimiert und Standorte gezielt weiterentwickelt wurden. Am Hauptstandort wurden die frei gewordenen Flächen gezielt für die Entwicklung eines modernen Innovationsraums genutzt. Damit schafft die SVTI-Gruppe die Grundlage für eine flexible Umgebung, in der neue Ideen entwickelt, getestet und umgesetzt werden können.
Innovation und Digitalisierung als zentrale Treiber
Ein Highlight des Jahres war der Innovationstag 2025, der Mitarbeitende und erstmals auch externe Gäste zusammenbrachte. Der Anlass bot eine Plattform für neue Technologien, kreative Lösungsansätze und den bereichsübergreifenden Austausch. Parallel dazu wurden interne Projekte weiter professionalisiert und digitale Lösungen konsequent ausgebaut.
Weiter wurde auch die Nachhaltigkeit bei der SVTI‑Gruppe im Berichtsjahr gezielt weiterentwickelt und strukturell verankert. Eine neue Plattform bündelt Initiativen und schafft Transparenz, während gleichzeitig die Grundlagen für ein zukünftiges, gruppenweites Nachhaltigkeits-Reporting aktuell erarbeitet werden.
Keynote von Dr. Renato Fasciati mit anschliessender Besichtigung
Mit seinem Referat «Rhätische Bahn – Herausforderungen, innovative Lösungsansätze und ein Weltrekord» zeigte Dr. Renato Fasciati, Direktor der Rhätischen Bahn, welche Bedeutung Sicherheit, technische Inspektionen und Innovation für den Erfolg der Rhätischen Bahn haben. Der Weltrekord mit dem längsten Personenzug der Welt verdeutlicht dies anhand eines eindrücklichen Praxisbeispiels.
Ergänzt wurde das Rahmenprogramm durch eine Exkursion nach Landquart in die Werkstätten der Rhätischen Bahn mit einer Besichtigung vor Ort. Die Teilnehmenden erhielten dabei praxisnahe Einblicke in die komplexen Abläufe und hohen Anforderungen im Betrieb und Unterhalt moderner Bahninfrastruktur.
Der SVTI – über 150 Jahre im Dienst der Sicherheit
Der SVTI Schweizerischer Verein für technische Inspektionen zählt zu den wichtigsten Schweizer Institutionen auf dem Gebiet der technischen Sicherheitsaufsicht. Als privatrechtlicher, unabhängiger und nicht gewinnorientierter Verein, dessen Entstehung auf das Jahr 1869 zurückgeht und der rund 8000 Mitglieder zählt, nimmt der SVTI im Auftrag des Bundes und der Kantone behördliche sowie private Aufgaben wahr.
Der Zweck des SVTI liegt in der Verhütung von Unfällen, Störungen und Schäden und der Beseitigung von Gefahren bei der Herstellung und dem Betrieb technischer Anlagen aller Art. Zu den Haupttätigkeiten des SVTI gehören die Überwachung von technischen Anlagen und Geräten wie Rohrleitungen und Pipelines, Installationen in Kraftwerken und unter Druck stehenden Behältern sowie die Marktüberwachung bei Aufzügen und Druckgeräten.
Der SVTI gliedert sich in die Abteilungen Kesselinspektorat, Eidg. Rohrleitungsinspektorat, Nuklearinspektorat, Eidg. Inspektorat für Aufzüge und Marktüberwachung Druckgeräte.
Der SVTI ist, wie auch die Swiss Safety Center AG, Teil der SVTI-Gruppe, des unabhängigen Kompetenzzentrums für technische Sicherheit und Risikomanagement.




















