Brandschutz zunehmend risikobasiert?

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  • Brandschutz zunehmend risikobasiert?
    16. März 2023
    9:20 - 16:30

RISIKO- UND LEISTUNGSBASIERT

In der Schweiz werden Stand heute zirka vier von fünf Gebäuden mit vordefinierten Brandschutzmassnahmen geplant und durch die Behörden bewilligt. Die aktuell gültigen Brandschutzvorschriften (BSV 2015) berücksichtigen dabei bereits unterschiedliche Nutzerrisiken. Belegt durch die Tatsache, dass für diverse Gebäudetypen und deren Nutzungsformen massgeschneiderte Massnahmen für das Erreichen der Schutzziele gefordert sind. Die präskriptiven Brandschutzvorschriften lassen aber auch komplett abweichende Lösungen – solche, die nicht nach Standardschema realisiert werden – mittels Nachweiserbringung und angewandter Ingenieurmethoden zu.

Risikoorientierter Brandschutz ist nicht neu! Vielmehr spielt er in Zukunft schweizweit eine stärker tragende Rolle. Während sich die Risikoorientierung gemäss BSV 2015 aus der Erfahrung heraus entwickelt hat, sollen künftig bei den BSV 2026 akzeptable Kosten-Nutzenverhältnisse von Brandschutzmassnahmen in begründeter und nachvollziehbarer Form Einzug finden. Ziel ist, dass alle Bauten für ihre Nutzer ein minimales Schutzniveau garantieren und darüber hinaus nur dort weitere Massnahmen zu fordern, wo der Nutzen im Verhältnis zu den Kosten ein festgelegtes Mass (definierte Schutzziele) übersteigt. Eine interessante Entwicklung zu künftigen Schutzzielen, Leistungskriterien und Bemessungsgrundlagen für den Brandschutz ist hierzu in Gange.

Wie findet der standardisierte Brandschutz in Kombination mit gleichwertigen, abweichenden Lösungen bereits heute Anwendung? Kostendruck, ein dynamisches Umfeld und viele massgebende Kriterien – zum Beispiel Bauart, Lage, Nutzung, Personenbelegung, Brandlasten, Gebäudegeometrie und viele mehr – lassen Bauprojekte komplex anmuten. Zielkonflikte im Brandschutz sind zudem keine Seltenheit. Um die Ziele der Bauherrschaft, die Schutzziele und grundsätzlich die Interessen aller am Bau und Projekten beteiligten Personen zu erfüllen, sind gesamtheitliche Lösungen im Brandschutz gefragt. Lösungen demnach, die standard- und leistungsorientierte Methoden kombinieren. Diverse Referate zu neuen Möglichkeiten, wissenschaftlichen Erkenntnissen, aktuellen Methoden und Technologien sowie zu Projektbeispielen aus der Praxis bilden die Basis für diesen spannenden Wissenstransfer.

Holen auch Sie wertvolle Empfehlungen und Denkanstösse von erfahrenen Experten ab. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Die Tagungsleitung und Referierenden.

 

Weiterbildungsanerkennung:

• VKF: 1 Tag Weiterbildung für die Verlängerung des VKF-Zertifikats
• Swiss Safety Center: 1 Tag Weiterbildung für die Rezertifizierung der «Brandschutzfachleute» und «SiBe Brandschutz»
• SGAS: 2 Fortbildungseinheiten (FBE)

 

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Veranstaltungsort:  

Adresse:
Neumühlequai 42, Zürich, Zürich, 8006, Schweiz