Wo bleibt der Gesundheitsschutz?: 08.11.2018

Gepostet von  Corina Stoffels   in  ,      08.11.2018     8852 Views     Kommentare deaktiviert für Wo bleibt der Gesundheitsschutz?: 08.11.2018  

BETRIEBLICHER GESUNDHEITSSCHUTZ

Berufsunfälle machen im Vergleich zu übrigen Absenzen nur einen Bruchteil aus. Keinesfalls soll dieser Fakt nun von Präventionsaktivitäten in der Arbeitssicherheit abhalten. Aus wirtschaftlicher Betrachtung scheint die logische Konsequenz zu sein, den Fokus verstärkt auf die arbeitsassoziierten Krankheiten und krankheitsbedingten Absenzen zu richten … auf die eher etwas «unsichtbaren» Gefährdungen im Betrieb. Welche Anliegen im betrieblichen Gesundheitsschutz fordern die Unternehmen und Fachkräfte für Arbeitssicherheit und HR derzeit stark heraus? Wie ist der aktuelle Stand? Wo liegt dringender Handlungsbedarf zur Senkung der Absenzen? Zentrale Fragen, welche durch den Inhalt dieser Tagung geklärt werden. Aus Sicht eines Schriftstellers / Philosophen erfahren wir einleitend, inwiefern die künstliche Intelligenz aktuell falsch eingeschätzt wird und wie uns Maschinen manipulieren (können). Welches sind sinnvolle Mensch-Maschine-Interaktionen zur Erhöhung der Sicherheit? Welche Rolle spielt der Faktor Mensch im Risikomanagement? Wie wird Wissen geschützt und Know-how-Verlust im Betrieb vermieden? Drei Fragen und drei Referentinnen, die für Antworten sorgen.

Die neun Referate zeigen, dass der Gesundheitsschutz nicht nur gesetzlich vorgeschrieben und ethische Verpflichtung ist, sondern sich auch in Franken rechnet. Zum Tagungsstart werden der aktuelle Stand und die Entwicklung im normativen und freiwilligen Teil des Gesundheitsschutzes sowie der Prävention thematisiert. Somit eine Auslegeordnung und die Nähe zu dem geschaffen, was täglich im Betrieb bereits praktiziert wird aber längst nicht optimal ist. Für die Vertiefung sorgen die Anschlussreferate zu den Kernthemen «Ergonomie», «Mutterschutz », «psychosoziale Faktoren», «Verschmelzung von Arbeit und Freizeit», «gefährliche Substanzen», «Veränderung Arbeitsmarkt und Belastungen» sowie «Krankheiten konkret verhindern». Zum Abschluss werden die einzeln behandelten Aspekte integriert betrachtet und gipfeln im Referat zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM), welches auch für KMU relevant und nützlich ist.

Traditionsgemäss erhalten die Teilnehmenden eine geballte Ladung an gewinnbringenden Informationen. Und dies nicht nur von kompetenten Referenten. Die Diskussionen in den Kaffeepausen, vor und während dem Mittagessen sowie zum Abschluss der Veranstaltung ermöglichen es, über die Inhalte zu reflektieren, Gedanken auszutauschen und Situationen aus dem eigenen Unternehmen einzubringen.

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