Ausgebucht: EVAKUIERUNG – auf alle Fälle vorbereitet?!

Veranstaltung ausgebucht: Evakuierung – auf alle «Fälle» vorbereitet!

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Ausgebucht: EVAKUIERUNG - auf alle Fälle vorbereitet?!

Veranstaltung ausgebucht – Folgeveranstaltung in Planung

Brandgefahren, Terrorismus, Bombendrohung, Gasaustritt, Naturgefahren, Chemikalienunfälle, Amok, Explosion… Je nach Art des Ereignisses sind unterschiedliche Schutz- und Evakuierungsmassnahmen zu treffen. Alle in diesem Zusammenhang stehenden organisatorischen, technischen, rechtlichen und dispositiven Fragen werden an der Tagung diskutiert.

Egal ob es sich beim massnahmenauslösenden Ereignis um ein Innerbetriebliches-, Nachbarschafts-, Bedrohungs- oder Naturgewalten-Szenario handelt, ist es einschneidend für das Unternehmen, auf die Reaktionsformen bestmöglich vorbereitet zu sein. Der Amokfall indes verlangt eine Entscheidung, ob eine vollumfängliche oder sektionsweise Evakuierung angebracht ist oder doch eher eine Verbarrikadierung die wirkungsvollste Schutzmassnahme bietet. Bei Naturgefahren ist nicht generell sinnvoll auf die Sammelplätze, welche für den Brandfall vorgesehen sind, zu evakuieren. Je nach-dem muss auf höher liegende Gebäude-Etagen ausgewichen werden.

Das Evakuierungskonzept als Basis sowie die Organisation sowie klaren Aufgabenbeschreibungen im Ereignisfall (Führungsaufgaben, operative Aufgaben) regeln ein geordnetes Ausführen und Verhalten während einer Evakuierung. Wie erkennen die Mitarbeitenden überhaupt ein Evakuierungskriterium? Szenarien sind bekanntlich weitreichend, eine unternehmensspezifische Einschränkung daher sinnvoll. Welche Alarmierungsformen und –wege sind bestimmt? Diverse Lösungen haben sich bewährt und aufgrund des technologischen Fortschrittes sind Innovationen kein Ende gesetzt. Welche Prozesse liegen einem geordneten Wiedereintritt zugrunde? Was geht bei den Interventionskräften in besonderen Lagen ab? Wie funktioniert die technische aber auch sprachliche Kommunikation nach innen und aussen? Eine falsche Wortwahl kann fatal sein – ob vor, während oder nach einem Ereignis. Wie lassen sich Szenarien und Verhalten üben? Welche Anforderungen müssen an Flucht- und Rettungswege erfüllt sein? Welche Regelwerke, Standards und technische Merkblätter bieten Hilfeleistung? Wer trägt die Verantwortung? Was bieten Evakuierungssimulationen? Antworten auf diese und weitere Fragestellungen halten die erfahrenen Referenten bereit.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Die Tagungsleitung.


Zur Einladung als PDF-Datei

Tagungstermin
Donnerstag, 18. Mai 2017

Veranstaltungsort
Zürich Marriott Hotel, Neumühlequai 42, CH-8006 Zürich
T: +41 44 360 70 70
Veranstaltungsort auf Google Maps einsehen

Veranstalter
SAVE AG, Tittwiesenstrasse 61, CH-7000 Chur
T: +41 43 819 16 40, F: +41 43 819 16 50
info@save.ch, www.save.ch

Patronat / Fachliche Träger
FGST – Fachgruppe Sicherheitstechnik von Swiss Engineerings

Tagungsleiter
Michael Hanselmann, Präsident FGST, Volketswil
Markus Good, Geschäftsführer SAVE AG, Sekretär SSI, Chur

Teilnahmepreis
CHF 665.00, Preis exkl. 8% MwSt. In der Gebühr enthalten sind Pausenkaffee, Mittagessen inkl. Getränke sowie umfangreiche Tagungsunterlagen.

Preisermässigung
FGST-Mitglieder erhalten einen Rabatt von CHF 150.00 auf die Teilnahmegebühr.

Zielgruppe
Sicherheitsbeauftragte und Sicherheitsingenieure. Security-, Safety-, Krisen- und Notfallmanager.
Krisenstabsmitglieder, Führungskräfte sowie Verantwortliche für Sicherheit, Evakuierung und Notfall.
Leiter und Mitarbeiter der Abteilungen Unternehmenssicherheit, Security, Arbeitssicherheit, Organisation, Personal, Bau, Facility Management, Technik und Projektmanagement.
Brandschutzfachleute und Elektroingenieure.
Behördenvertreter, Versicherer, Gebäudeversicherer. Berater, Planer, Fachplaner, GU, Liegenschaftsbewirtschafter. Lieferanten und Errichter von Sicherheitstechnik.

Weiterbildungsanerkennung
Die VKF anerkennt einen halben Tag Weiterbildung für die Verlängerung des VKF-Zertifikats.
Die Swissi AG anerkennt einen Tag Weiterbildung für die Folgezertifizierung der Brandschutzfachleute SWISSI und SiBe für Brandschutz SWISSI.
SGAS anerkennt 2 Fortbildungseinheiten (FBE).

Anmeldung
Über das Online-Anmeldetool, mit der Bestellkarte oder via Mail mit allen relevanten Angaben an info@save.ch oder direkt online unter www.save.ch

Anmeldeschluss
Mittwoch, 10. Mai 2017

Rücktritt / Annullation
Bis 5 Arbeitstage vor der Veranstaltung kostenlos; danach Teilnahmegebühr zu 100% fällig; Ersatzteilnehmer bis Tagungsbeginn ohne Aufpreis möglich

Tagungssprache
Deutsch

Programmänderungen
Bleiben vorbehalten
09:20 Begrüssung und Einführung ins Tagungsthema Michael Hanselmann, El.-Ing. HTL, Präsident FGST, Volketswil
09:30 Aktuelle Normierung, Regelwerke, Standards, Merkblätter im Bereich Evakuierung
  • Aktuelle Entwicklung
  • Minimale Standard erfüllt: darf es etwas mehr sein?
  • Harmonisierung in Betrieben mit mehreren Niederlassung
Stephan Gundel, Dr., Sicherheitsberater SSI, Basel
10:00 Flucht- und Rettungswege
  • Dimensionierung, Ziele, Personengruppen
  • Abhängigkeiten, Parameter
  • Ausrüstungen, Technik, Notbeleuchtungen
  • Erfahrungen mit den Brandschutzvorschriften 2015
Boris Camenzind, Leiter Abteilung Prävention GVL, Luzern
10:30 Kaffeepause
10:50 Notfall- und Evakuierungsorganisationen – Konzepte zur Ereignisbewältigung
  • Ihr Plan B zur Bewältigung des Restrisikos
  • Notfallorganisationen/ -konzepte für unterschiedliche Szenarien
  • Unterschiedliche Evakuierungsarten festlegen und eintrainieren
  • Evakuierungsübungen zur Stärkung der Sicherheitskultur
Uwe Müller Gauss, Hochschuldozent, Sicherheitsberater, Vorstandsmitglied FGST, Pfäffikon ZH
11:20Evakuierung – unterschätzte Verantwortung
  • Evakuieren oder verbleiben
  • Evakuierung zu Ende denken
  • Dilemmas bei einer Evakuierung
  • Sonderfälle von Evakuierungen
Stefan Krebs, Krisenmanager, EDA, Bern
11:50 «Medizin» und «Medizin-Taktik» bei besonderen Lagen am Beispiel eines grossen Rettungsdienstes
  • «Taktisches» Vorgehen der RettungssanitäterInnen
  • Schnittstellen zu den Eisatzkräften
  • Vorbereitung für entsprechende Einsätze (Eigenschutz, Material …)
  • Häufige Verletzungsmuster und medizinische Versorgung
Stefan Müller, Dr. med., Chefarzt Schutz & Rettung Zürich
12:20 Diskussion
12:30 Mittagessen
14:00 Persönlich motivierte Attentate («Amok») – Beurteilung der Ausführungsgefahr und Präventionsansätze
  • Zum Phänomen persönlich motivierter Attentate («Amok»)
  • Persönlichkeit von Attentäternlikation
  • Das Risiko-Oktagon: Mehrdimensionale Beurteilung der Aus-führungsgefahr von Attentaten
  • Präventions- und Interventionsansätze
Jerome Endrass, Prof. Dr., stv. Leiter Psychiatrisch-Psychologischer Dienst Kanton Zürich
14:30 AMOK-Prävention und Preparedness
  • Früherkennung statt Bewältigung
  • Generelle Überlegungen
  • Gebäudeabhängige Lösung
  • Lage-getriebener Ablauf
  • Technische Aspekte
  • Faktor Mensch
Peter Helfer, eidg. dipl. Organisator, Sicherheitsfachmann EKAS, Allschwil
15:00 Kaffeepause
15:20 Schutz von Unternehmen / Schulen / Behörden gegen Auswirkungen von AMOK und zielgerichteter schwerer Gewalt
  • Vorbereitungen im Personen- und Unternehmensschutz
  • Kommunikation und Informationen (intern / extern)
  • Vorgehen Polizei
  • Abläufe Betrieb
  • Erfahrungen
André Wymann, Fachspezialist ‚zielgerichtete schwere Gewalt‘, Stadtpolizei Zürich
15:50Evakuierungssimulationen: wichtig oder wertlos?
  • Simulationsnutzen
  • Theorie vs. Realität – Probleme
  • Real World Cases
James Bassett, Sicherheitsberater SSI, Wallisellen
16:20 Diskussion
16:30 Ende der Veranstaltung
Bassett James MSc. Fire Protection Engineering, WPI. Seit 2013 Sicherheitsberater bei der Swissi AG, verantwortlich für die Erstellung und Analyse von Brand- sowie Evakuierungsszenarien, die Personen, Gebäude und Sachwerte betreffen.
Camenzind Boris Dipl. Bauingenieur ETH, Brandschutzexperte VKF, seit 2007 Abteilungsleiter Prävention bei der Gebäudeversicherung Luzern, Mitglied Fachkommission Bautechnik der VKF. Zuvor Tätigkeiten in Ingenieurbüros und anschliessend Leitung einer Bauunternehmung.
Endrass Jérôme Prof. Dr. phil., seit 2011 APL-Professor an der Universität Konstanz und seit Oktober 2013 stellvertretender Leiter des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes im Amt für Justizvollzug Kanton Zürich. Leitet an der Universität Konstanz die Arbeitsgruppe Forensische Psychologie.
Gundel Stephan Dr. rer.pol. Chefexperte Sicherheit der Gruner Gruppe. Internationale Beratungstätigkeiten im Bereich Sicherheits- und Risikomanagement sowie Gefahrenabwehr. Forschungs- und Lehrtätigkeiten zur Entstehung sicherheitskritischer Ereignisse und ihrer Bewältigung, Unternehmenssicherheit und Risikomanagement an verschieden Universitäten und Hochschulen. Buchautor und Herausgeber.
Hanselmann Michael El. Ing. HTL, Dipl. Wirtschaftsing. FH, Leiter Safety Technology bei der Siemens Schweiz AG. 20 Jahre Erfahrung in der Sicherheitstechnik (Intrusion, Brand, Zutritt, Video, Sicherheitsleitsysteme). Präsident Fachgruppe Sicherheitstechnik FGST bei Swiss Engineering, SES-EMA-Fachperson.
Helfer Peter Eidg. dipl. Organisator, Sicherheitsfachmann EKAS, Feuerwehrinstruktor, Inhaber von www.krisen-helfer.ch. 20 Jahre Erfahrung in der betrieblichen und öffentlichen Gefahrenabwehr mit den Schwerpunkten Notfallorganisation, Krisenmanagement, Evakuierung, Erste Hilfe, CARE und Geschäftsfortführung/BCM.
Krebs Stefan Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Krisenmanagement-Zentrum KMZ EDA seit 2012. Davor 21 Jahre Polizeierfahrung in den Bereichen Sonderformationen und Krisenmanagement. Technischer Risikomanager.
Müller Stefan Matthias Dr. med., Chefarzt von Schutz & Rettung Zürich, Leitender Arzt am Institut für Anästhesie & Intensivmedizin des Stadtspitals Triemli; Notarzt SGNOR, Leitender Notarzt CEFOCA-SFG, u.a. Leitender Notarzt „Front“ am WEF Davos. Chef Sanitätsdienst Ter Reg 4 (Oberst).
Müller-Gauss Uwe Dipl. Technischer Kaufmann eidg. FA, dipl. Entrepreneur NDS FH, Executive Master of Business Administration. Geschäftsführer der auf Sicherheit, Risiko-, Krisen- und Kontinuitätsmanagement spezialisierten MÜLLER-GAUSS CONSULTING in Pfäffikon ZH. Hochschuldozent für Risiko-, Compliance-, Kontinuitäts- und Krisenmanagement. Vorstandsmitglied Swiss Engineering FGST.
Wymann André Fachspezialist ‚zielgerichtete schwere Gewalt‘, Kriminalprävention der Stadtpolizei Zürich, 10 Jahre Erfahrung im Bereich Intervention, ehemaliges Mitglied der Interventionseinheit IE Skorpion, Mitverantwortlicher und Kurs-Instruktor ‚Gewalt am Arbeitsplatz‘.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Nous vous remerçions de votre interêt et nous rejouissons de votre participation.

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.